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Archiv für die Kategorie ‘Persönliches’

Liebe Models oder Persönlichkeit, Kommunikation, Vorbereitung

Eigentlich wollte ich ja zuerst so etwas wie einen “offenen Brief an die Models in der MK” schreiben. Vielleicht ist es auch so etwas in der Art. ;) Aber eigentlich möchte ich nur mal so meine Gedanken offenlegen, die ich nach einem Vortrag von Georg Banek gestern abend so habe.

Der Vortrag war über die ”Erfolgsfaktoren”, die einen guten Portraitfotografen ausmachen. Im Wesentlichen wurden von Georg Banek drei “Erfolgsfaktoren” herausgestellt und näher ausgeführt:

  • Persönlichkeit – wer bin ich als Fotograf (und Mensch), was will ich erreichen/ausdrücken?
  • Kommunikation – wie kommuniziere ich (vor, während, nach einem Shooting) mit meinen Models? Wie präsentiere ich mich auf meiner Sedcard oder in meinen Anschreiben?
  • Vorbereitung – wie bereite ich mich auf ein Shooting vor?

Die drei Punkte lassen sich natürlich noch weiter ausführen (was ich hier aber JETZT nicht machen werde, vielleicht später mal), aber für mich stellt sich dann auch die essenzielle Frage:

Gilt das nicht genauso auch für Models???

Nicht, daß ich jetzt von mir behaupten würde, ich wäre ein guter Portraitfotograf oder daß ich alles richtig mache. Aber ich behaupte von mir, daß ich eine gesunde Grundeinstellung und keine überzogenen Erwartungen habe.

Nur mal so als Beispiel:

  • Wenn ich ein Model aus der MK anschreibe, dann habe ich davor seine/ihre Sedcard angeschaut, versuche ihn/sie beim Namen zu nennen, bin höflich, achte auf meine Formulierungen und natürlich auch auf die Rechtschreibung und versuche Gegenfragen innerhalb von einem Tag zu klären. Wenn ich angefragt werde und die Anfrage ist jetzt nicht total daneben, beantworte ich diese auf alle Fälle und das ebenfalls innerhalb eines Tages – auch wenn ich nicht interessiert bin.
  • Oder wenn ich weiß, daß in den nächsten Tagen ein Termin im Raum steht, bei dem allerdings davor noch ein paar Details geklärt werden müssen (Tag und Uhrzeit stehen z.B. schon fest, der Treffpunkt noch nicht), dann lese ich auch meine Mails bzw. hake selbst noch einmal nach, wenn ich eine Antwort erwarte.

Für mich hat das einfach etwas mit Respekt und Wertschätzung des Gegenübers zu tun. Nur scheint das oftmals schon viel zu viel verlangt zu sein.

Nicht daß mich hier jetzt Jemand falsch versteht – ich arbeite gerne mit Hobby-Models und bin auch bereit einen Großteil meiner Freizeit für mein Hobby “Fotografie” aufzuwenden, aber manchmal frage ich mich schon, ob die “Gegenseite” sich noch nie über solche Dinge Gedanken gemacht hat…

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